Henny Penny ist ein US-amerikanischer Hersteller von Druckfritteusen (engl. pressure fryer). Die Geräte garen Hähnchen unter Druck – dadurch bleibt es innen saftig, während die Panade außen besonders knusprig wird. Crispy Coop in Darmstadt nutzt diese Technologie für sein American Fried Chicken.
Wenn Fried Chicken außen richtig kracht und innen trotzdem saftig ist, steckt oft eine bestimmte Technik dahinter: das Druckfrittieren. Einer der bekanntesten Namen dafür ist Henny Penny. Hier erfährst du, was dahinter steckt – und warum es den Unterschied schmeckt.
Henny Penny: die Firma hinter der Technik
Henny Penny ist ein 1957 in Eaton, Ohio (USA) gegründeter Hersteller von Profi-Küchengeräten. Bekannt wurde das Unternehmen vor allem für seine Druckfritteusen, die in Restaurants und Fast-Food-Betrieben rund um die Welt im Einsatz sind. „Henny Penny" steht in der Gastronomie heute fast synonym für die Geräteklasse, mit der klassisches American Fried Chicken zubereitet wird.
Wie funktioniert eine Druckfritteuse?
Eine Druckfritteuse ist eine Fritteuse mit dicht schließendem Deckel. Sobald das panierte Hähnchen ins heiße Öl kommt, tritt Feuchtigkeit aus dem Fleisch aus und verdampft. Weil der Deckel geschlossen ist, kann der Dampf nicht entweichen – im Inneren baut sich ein leichter Überdruck auf. Dieser Druck verändert den Garprozess:
- ›Kürzere Garzeit: Unter Druck gart das Hähnchen schneller und gleichmäßiger durch.
- ›Saftig innen: Die eigene Feuchtigkeit bleibt weitgehend im Fleisch, statt zu verdampfen.
- ›Knusprig außen: Die Panade wird bei kontrollierter Temperatur besonders kross.
- ›Weniger Öl: Durch die kürzere Garzeit nimmt das Hähnchen tendenziell weniger Fett auf als beim offenen Frittieren.
Druckfritteuse vs. normale Fritteuse
In einer offenen Fritteuse entweicht die Feuchtigkeit ungehindert – das Hähnchen muss länger im Öl bleiben, um durchzugaren, und kann dabei eher austrocknen. Die geschlossene Druckfritteuse dreht dieses Verhältnis um: mehr Saftigkeit im Inneren bei kürzerer Garzeit und stabilem Crunch.
Henny Penny und KFC: woher die Technik kommt
Das Druckfrittieren von Hähnchen wurde von Harland „Colonel" Sanders, dem Gründer von KFC, populär gemacht. Er suchte nach einem Weg, frisches Fried Chicken schneller und in gleichbleibender Qualität zuzubereiten – die Druckfritteuse war die Lösung. Heute sind Geräte von Herstellern wie Henny Penny in genau dieser Fried-Chicken-Tradition weltweit Standard.
Henny Penny bei Crispy Coop in Darmstadt
Crispy Coop bringt diese Technik nach Darmstadt: Unser American Fried Chicken entsteht in original Henny Penny Druckfritteusen aus den USA. Das Ergebnis ist genau der Kontrast, für den die Technik steht – eine krachende Panade und saftiges Fleisch darunter. Mehr zur Marke liest du in unserer Über-uns-Story, und was bei uns auf den Teller kommt, zeigt die Speisekarte.
